10.06.2014

Henri Junghänel mit Bronze beim Liegendschießen

10.06.2014 – Beim Weltcup München 2014 für Gewehr, Pistole und Flinte, der in diesem Jahr ein Rekordteilnehmerfeld mit über 1300 Schützinnen und Schützen vermelden kann, hat Henri Junghänel (Breuberg/Foto) im Liegendschießen mit dem Kleinkalibergewehr im Finale mit 187,6 Ringen die Bronzemedaille gewonnen.
Weltschütze des Jahres 2013 machte es im Vorkampf besonders spannend, denn erst mit der letzten Serie und glänzenden 105,4 Ringen sicherte sich der 26-jährige Hesse das Finalticket. In einem absoluten Weltklassefeld war der Kampf um die besten acht Plätze heftig umkämpft.Finale begann der Weltcupsieger von Fort Benning mit 10,0, 10,4 und 10,8, was zunächst den fünften Rang bedeutete, anschließend folgten in der zweiten Serie eine 10,4, 10,3 und 10,2, - Resultate, die in diesem Klassefeld nicht ausreichten, nach vorne zu kommen. Rang sechs für Henri Junghänel nach den ersten beiden Serien.der Ausscheidung – nach jeweils weiteren zwei Schüssen schied der aktuelle Letztplatzierte aus - steigerte sich Henri Junghänel jedoch zunächst auf Rang fünf, nach weiteren guten Zehnern kletterte er auf Platz vier und nach einer 9,7 von Matthew Emmons, der damit von Platz eins auf Rang vier zurückfiel, war der DSB-Schütze sogar auf dem Bronzerang.den letzten vier Finalisten konnte er gegen den Amerikaner, der 2004 in Athen Olympiasieger wurde, seinen Rang verteidigen und stand bereits als Bronzemedaillengewinner fest, bevor es in die entscheidende Runde gegen Shengbo Zhao und Gang Liu (beide China) ging, wo der Vorsprung der beiden Chinesen nicht mehr eingeholt werden konnte. Gold ging an Shengbo Zhao mit 208,9 Zählern, während Gang Liu mit 208,5 Ringen auf Rang zwei kam.\'84Es ist gut gelaufen, ich kann mich nicht beklagen“, zeigte sich Henri Junghänel nach seinem Wettkampf zufrieden, „ich hatte etwas Glück im Vorkampf, als ich mit den letzten Schüssen – alles hohe Zehner – noch unter die besten Acht kam. Im Finale hat mich eine kleine Schussbildverlagerung am Anfang ein paar Zehntel gekostet, die mir vielleicht am Ende gefehlt haben. Es war jetzt mein sechstes Finale bei Weltcups hintereinander, dabei zwei Mal Gold und zwei Mal Bronze, da kann ich wirklich zufrieden sein.“Brodmeier (Niederlauterbach), der auf der Olympiaschießanlage in Garching-Hochbrück bereits im Luftgewehrfinale stand, erzielte 624,7 Zähler und kam damit auf den 14. Platz. Maik Eckhardt (Dortmund), der dritte Teilnehmer des Deutschen Schützenbundes in diesem Wettbewerb konnte sich in der vorausgeschalteten Elimination nicht für den Vorkampf qualifizieren.

Quelle: Deutscher Schützenbund